Sommerfreundinnen von Asa Hellberg

Sommerfreundinnen. Ein schöner Titel, umgeben von grünen Bäumen auf einer ebenso grünen Wiese. Ein bunt gedeckter Tisch mit Stühlen lockt die Sehnsucht nach warmen Temperaturen, nach Treffen mit Freunden in der freien Natur. Dieses Cover lächelte mich in der ersten Minute an und so freute es mich sehr, dass ich von vorablesen.de zum Rezensieren auserwählt worden bin. Danke!

 

Sommerfreundinnen, Asa Hellberg, sommerlicher Frauenroman, Rezension

 

Sommerfreundinnen

Asa Hellberg

 

Verlag: Ullstein Verlag - List

ISBN: 978-3-548-61205-8

Taschenbuch: 344 Seiten

E-Book: 8,99 Euro

Print: 9,99 Euro


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»Freunde sind wie Bäume. Es ist nicht von Bedeutung wie viele man hat,

sondern wie tief ihre Wurzeln sind.«

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Worum geht es ?

Mehr als dreißig Jahre lang waren die Vier beste Freundinnen. Aber dann stirbt Sonja überraschend. Obwohl es für Sonja selbst nicht überraschend kam, nur für ihre Freundinnen. So hatte sie Zeit, Susanne, Maggan und Rebecka nach ihrem Ableben zu verblüffen: Mit dem Wunsch »Ich will, dass ihr glücklich werdet!« schickt sie jeden der Drei an einen anderen Ort in Europa. Dabei dachte Sonja an alles und überließ nichts dem Zufall. Auf diese Weise zeigt sie, wie viel das Leben an Freundschaft, Glück und Liebe noch zu bieten hat.

Meine Gedanken

Lebt mein Leben weiter, das sind die Worte, die in mir nachklingen, nachdem ich das Buch durchgelesen habe. Sonja hat ihr Leben immer in vollen Zügen genossen und ist dabei stets bescheiden gewesen. Alle drei Freundinnen haben Sonja erst nach dem Tod richtig kennengelernt. Von vier Freundinnen stirbt nun eine Person direkt zu Beginn des schwedischen Romans.

Sie gilt als der Felsen in der Brandung für alle Drei und dieser Felsen muss sich nun für immer verabschieden. In ihrem Nachlass hinterlässt sie eine Menge Geld mit der Bedingung, dass sie ihr Leben grundlegend verändern. Sonja schickte jeden an einen anderen Ort in Europa und das Warum faszinierte mich.

Erst dachte ich noch, warum die Drei auseinandergerissen werden, aber letztendlich war der Ort wirklich egal.

Nur fehlte mir die Spannung. Natürlich fragte ich mich, wie Rebekka, Susanne und Maggan ihre neuen Aufgabe meistern, auf Überraschungen reagieren, aber der Nervenkitzel fehlt irgendwie. Die Geschichte stimmt an sich nachdenklich. Nachdenklich über das Leben. Es wirkt wie ein Reiz, über sein eigenes Leben nachzudenken. Was ist wichtig? Wer ist noch wichtig? Und für denjenigen, der schon immer wissen wollte, wie wahre Freunde miteinander umgehen, der sollte dieses Buch in die Hand nehmen.

Trotz fehlender Spannung hallt das Buch in mir nach. Jede einzelne Figur gab ihr bisheriges Leben auf. Und ich finde, Maggan traf es am härtesten. Schließlich passte sie täglich auf ihr Enkelkind auf und es sollen zwei weitere folgen. Sie schaffte den Sprung und begegnete durch das Loslassen ihr altes früheres Leben.

Fazit

4 Sterne

Durch das Fehlen der Spannung in der zweiten Hälfte des Romans kann ich keine volle Punktzahl verteilen. Es liest sich zwar alles im leichten Sprachstil, doch es fühlte sich alles so unspektakulär, so abgedroschen an. Trotz allem stimmte es mich nachdenklich, nachdenklich auf das Leben selbst. Ob nun viel Geld im Background oder wenig, man soll sein Leben nicht mit Hektik, Stress und anderen Unannehmlichkeiten vergeuden. Ein regelmäßiges Abrufen der eigenen Bedürfnisse kann den Weg zum Glücklichsein ebnen.

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